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Ethical Basics - Anything in a Nutshell
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    Ethical Basics

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    Sobald man angewandte Ethik einfordert, wird es für die meisten zum Schimpfwort. Daraus ist ein reaktionärer Gutmenschengegentrend entstanden und damit lässt man die individualisierten Ausredenbananenrepubliken des eigenen schlechten Gewissens Tango mit der angeborenen Massensoziopathie tanzen.

    Willkommen im  

    Golden State

    dem einzigen Zustand den ich zu besitzen trachte. Die Komplexität nimmt laufend zu, ich bin in der 120 Stunden Woche angelangt und finde es erstaunlich wie sich Menschen um die 40 Stundenwoche prügeln und selbst diese noch als zu viel betrachten.  But dont forget: Just 4 Hours from them are for Work 🙂

    Vergangenheit vibriert als Stretching nach tiefem Schlaf, eine Art Achtsamkeitsübung für die Bruchtstücke dessen was wir mit Leben etikettieren. Ethical ist eine beliebige Überschrift, ich brauche Headlines, ich bleibe merkwürdig tiefgründig spontan, aber es beschäftigt mich natürlich noch wesentlich mehr.

    Die Sherwood Forest Guidlines oder Robin Hood as an Hero waren nette Spielrei. aber am aller schönsten wäre es wenn einige Grundlagen des gemeinsamen Gewahrseins kein Luxusgut intellektueller und emotionaler Grassroot Elite sein müssten und sind.

    Ich versuche in der Praxis auszuloten, wie weit wir uns in den Minimalismus entwickeln sollten, aber ich denke die Antworten könnten neben logischem Verzicht eher im besser organisierten Teilen und gemeinschaftlicher Nutzung von Gütern liegen wie sie längst vorbereitet und angedacht wird. Und so oft am Egotrip des Besitztums scheitert.

    Es erscheint natürlich schwer die zum Konsumtrottel erzogene Masse wieder in die andere Richtung zu lenken. Aber Schafe sind am ende des Tages in alle Richtungen zu watscheln bereit. Ein bisschen bellen hier, ein wenig Knurren da. Und billiges Futter. Streicheleinheiten.  

    In Walking Dead

    haben wir dabei die Parabel von der Herde oder Horde, ob sich Kirkland dabei einfach am Verhalten von Apple Jünger orientiert hat ist leider nicht überliefert und bevor wir einen Southpark Stab der Wahrheit über jene brechen sei gesagt das man jeden beliebigen unbewussten Konsumationsansatz in der heutigen Alt Right Unternehmensmarktmacht als ähnlich bedooft betrachten darf.

    Blasen von Weisheit, ethischem Diskurs und all den Hoffnungsschimmern einer langfristig positiven Besinnung ändern daran gegenwärtig noch nichts. Akzeptabler Lebensstil für alle zu definieren ist schwierig, Lebensstandard runterzubrechen bis ins kleinste afrikanische Dorf. Die wirklich große Umverteilung immer auf die Lieblingsausrede Staat und Wirtschaftswachstum zu schieben, erscheint je mehr man denkt unangebracht.

    Sein Hab und Gut zu reduzieren mag kurzfristig sinnvoll erscheinen, aber ich denke mir wir müssen diesen ersten archaischen Ideen bessere, offenere folgen lassen. Eine Art Open Source Konsumgesellschaft bilden, welche die Nachteile des Gewinnorientierten Marktes und Unternehmertums entwirrt. Statt Mileis Anarcho Kapitalismus eine Art Soziologie des Sinns und des ewigen Urlaubs. Das Ende der Arbeit und eine Dingwelt des Gemeinsamen. Produzieren und Teilen nach Bedarf.

    Der auf der Hutmacherei und vielen anderen meiner Webprojects verlinkte Slaveryfoodprint ist ein ausgezeichneter Spiegel in den wir jeden Morgen aufs Neue schauen sollten, nicht um uns schlecht oder unwürdig zu fühlen, sondern um daran zu messen wie viel es noch zu tun gibt um eine lebenswerte Zukunft für alle jenseits von den heute herrschenden Mechanismen zu erschaffen.    

    Ethisch achtsam

    könnte eine gute Grundlage darstellen und an allererste Stelle sollte immer ein Gewahrsein für die Zusammenhänge bestehen, welches auch und keineswegs zuletzt auf unseren Mitgeschöpfen und der Biosphäre an sich beruht.

    Nachhaltigkeit etwa wird jenseits des veganen Gedankens noch immer durch eine völlig absurde Genußmentalitätsschranke von der auf Leid basierenden Ausbeutung anderer Lebewesen getrennt.

    Das Methanproblem als erstaunlichstes Beispiel in der Diskussion um den Klimawandel weiterhin ein nahezu blinder Fleck. Noch immer, 4 Jahre nach der erstfassung dieses Artikels. Die Tundra wird unser Verderben sein. Russland und Kanada furzen um die wette.

    Aber wir sind ja in die Stammeskultur der Schulterklopfung zurückgeswitcht, gib uns tägliches Wir sind ja doch recht Gut-Dopamin und nicht jeder kann doch ein Arzt ohne Grenzen sein. Schnitzelverzicht muss doch reichen.

    Auf Österreich bezogen: Heumilch Biopionier Lampert und andere Green washing Konzerne erzählen schöne Geschichten, die vergewaltigten Kühe und entrissenen Kälber kommen darin nicht vor, und jene die es bewusst wissen und damit umzugehen in der Lage sind besitzen mein Suspekt Abzeichen.

    The Suspect Badges gehen heute an mich. Erklärt es mir werde ich naiv fragen. Aber die meiste Zeit, ich bin tief in eine Vorstellung zu Fast Vegan gerutscht, die meiste Zeit versuche ich den vielen positiven Ansätzen Raum zu geben, die sich wirklich an einen Change wagen, anstatt den alten Zustand lediglich neu anzustreichen.  

    Es ist ehrlicherweise nicht die Zeit sich zu sehr ins Detail und Radikale zu verlieben, ein bisschen Pragmatik wird wohl kaum zu verdrängen sein. aber wir haben eine Epoche der Hoffnung in diesem Trüb. Technologie, Wissenschaft, sie verbünden sich mit dem Herzen der Narren.

    Ehtical Basics ergänzt dieses eher praktisch veranlagte Miteinander nur auf den ersten Blick um eine etwas abgehobene Grundsatzdiskussion, die wir schön längst führen sollten, in Deutschland eine Zeitlang vom inzwischen abgehobenen failed Angel der PR Philosophie namens Precht verkörpert , aber der Ehre des Thema angemessen formiert sich ein inzwischen sinnvollerer Kreis von weltweiten Besser anstatt Querdenkern.

    Umdenker, Weiter Denker, Neu Denker. Aber leider sehe ich noch keine gemeinsame Linie sich dem Establishment zu widersetzen.  

    Und noch weniger sehe ich praktische und nützliche Hilfestellung für jene Ethical Basics die unsere großen Gedankenblasen im Alltag und in der lokalen Basisarbeit umzusetzen versuchen.  Menschenrechte scheitern bereits bei der Flüchtlings Diskussion. Das Dilemma des Rechts und Links Ereifern und der überforderten Mitte ist wohl nur in einem echten Perspektivenchange zu lösen. Die Vogel und Vögelperspektive.

    Weder für Tierschutz noch Dumpsters, Share and Care Culture gibt es einen wirklichen Schub an Hilfestellung im Konsens, noch immer wirkt ein Verein gegen Tierfabriken mit seinem Stand wie ein launischer Fremdkörper im Stadtbild während jene sich arrangierten wie Greenpeace oder WWF ihren Anteil am Kuchen geholt zu haben scheinen und wie teilweise Hinterfragens werte Allianzen eingingen.

    Es wäre unfair auf die Regenbogenschleimer einzudreschen, ich denke aber ein kritischer Blick enttarnt sehr viele der Hilfsorganisationen was allerdings vorläufig einmal ins

    Geringere Übel Notizbuch

    abgespeichert beiseite schläft.  

    Fast Vegan bedeutet in diesem Zusammenhang sich trotz allem keiner Illusionen hinzugeben, was die reale Umsetzbarkeit von Visionen betrifft und ehrlich mit sich zu arbeiten, ohne das globale Denken zu vernachlässigen.

    Ich lese von der Krabbenplage im Berliner Tiergarten und frage mich wie man als Veganer solche Probleme in Zukunft zu lösen gedenkt, was Insekten am Speiseplan für eine Alternative wären, wenn man sich mit deren Intelligenz und Gefühlswelten zu auseinander zu setzen beginnt.  Und wenn man langsam wissenschaftlich feststellt, dass Bäume, Pflanzen Angst empfinden, Emotionen, dann bliebt nur noch fortgeschrittener Jainismus und technologische Jedem sein Tropf Ernährung.

    Wenn die Fragen hinter den Fragen gestellt sind, wird alles komplexer und einfacher zugleich, und eben dies benötigt eine neue Ethical Basic, eine weit über die 10 Gebote hinaus gehende Grundstruktur für unser aller Miteinander Überleben und gestalten.

    Aber das darf einerseits im stillen Kämmerlein entstehen andererseits muss man raus aus dem Stückwerk, wie noch immer zu viele Ressourcen des Guten durch blinde Flecken, Conformation Bias und viele andere auch in der positiven Bewegung zwischen Human and Animals Rights und den vielen damit verbundenen Werten und Projekten verloren geht.  

    Aber wieder aus dem Filter heraustretend brauchen wir in unserer Suche nach neuen Ethical Basics die allen gefallen andere Bündnisse als jemals zuvor angedacht.

    Es werden die Technokraten und Nerds sein die Fleischproduktion aus dem Labor oder dem 3 D Drucker günstiger machen und gesünder wohl auch, nicht unser Windmühlenkampf die Menschen von einem eigentlich als selbstverständlich wahrnehmbaren ethischen Standard überzeugen zu wollen, anderen kein unnötigstes Leid zuzufügen.

    Nicht verwunderlich das bereits im Vorspiel Bauernaufstände gegen Laborfleisch, die erste wirklich ethische Lösung für ein Weltenproblem drohen.

    Was bin ich doch der Spielverderber in der Gruppe.

    Herr Ungut nennen sie mich



    Aber um wirklich weiterzukommen müsste man ja auch das Bildungssystem entrümpeln, müssten wesentlich mehr Energien darauf verwandt werden Charakter zu bilden anstatt Zombienchen. Aber ganz sicher nicht mit den autoritären Gottkomplex Esofreaks aus Waldorfwelten.

    Dazu ist es nötig Allianzen zu schließen mit jenem Unternehmertum das angeblich Schuld am Zustand der Welt zu sein scheint.

    Aber vielleicht bedienen die ja auch lediglich was in unseren unmündigen Kuckuckseiermäulern verschlungen werden will, wie viele Fairphones sind in Veggieland verkauft?

    Die traurige Wahrheit all dessen in Kurzform :

    Niemand ist schuld, wir alle sind schuld und nicht in verschiedenem Ausmaß, es ist wie nach einer großen Party :

    Der ganze Dreck, das ganze Chaos muss eben aufgeräumt werden, manche schleichen sich davon, manche sind zu besoffen um zu helfen, manche haben schon vorher geahnt was kommt und Putzmittel und Müllsäcke besorgt, manche planen schon die nächsten Feiern auf Kosten Andere, wieder andere brauchen zuerst mal ne Line um zu helfen, die Polizei war auch schon da, fuhr aber wieder weil kein Platz im Gefängnis wäre, das WC ist verstopft, nun, man kann sich das Bild ausmalen.

    Ich denke wir sind noch nicht am Ende der Party, es hat sich herumgesprochen das es eine gibt und viele wollen erst einmal feiern und kommen von überall her,  es ist schwierig jenen zu erklären, ja, aber abräumen müsst ihr auch unseren Dreck, das wahrscheinlichste Ergebnis wir sein : Irgendwann geht einem/ uns allen einfach die Energie aus und man will nur noch nach Hause.

    Nach Hause ist wohl auch in dieser Metapher eine lebenswerte und ethisch intelligent gestaltete Zukunft als bewusster Teil es Ganzen.

    Deshalb lasst uns einfach gemeinsam Quantenspringen und um die Ecke denken und alles und alle miteinbeziehen und mal sehen was man mit mehr Phantasie bereits heute alles so hinkriegt.

    Weniger positiv formuliert : Ach schmusen wir uns doch in den Untergang 🙂 Fast wird schon reichen um zumindest erst unseren Kindern den Spaß zu verderben. Unsterblichkeit in der Kunstpalmenbubble.