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    Quasi nulla

    Quasi nulla

    gehört mehr in diese ganze Scharade als eine Art alles auf den Punkt bringende Betrachtung wie sich die Maske damals wie heute betrinkt. Ich scheine rückgeblickt bereits als Jugendlicher zur unendlichen Reflektion geboren, was aus mir mit der rechten Förderung zu werden gewesen wäre ist einer jener Points die ich deshalb so in der Hierundheuteejakulation im Mentorship und Coaching forciere.

    Aber als Einstieg und in die Eroberung des inzwischen beackerten Feldes gegenschändlicher provinzieller aber Verstandes und manchmal nervenstarker österreichischen

    Gegenwartsprovinzschmalspurliteratur

    darf ich mich damit schon wagen.

    In diesem Land wird krötenteils mit abgestandenem SCHALWasser gekocht, da muss ich mich nicht mehr in Studentenwohnheimen und Gemeindebaugleichgültigkeit verstecken, da bin ich leichtest Willkommen im Club.

    Und ich sehe die Dinge auch weniger wütend, in meiner Umwertung, meine Nietzejanismus, meiner Rimbaudschen Flucht nach Afrika, dreißig Jahre danach kann ich tausend mal mehr Dinge lieben, einerseits weil es tausend Mal mehr Dinge gibt die es sich zu lieben lohnt, andererseits weil dieses stumpfe Österreich noch vorhanden sein mag, sich den Platz an der Sonne aber erfreulicher weise mit einem mediterranen, das Morgen mitfeiernden Lebenskunst und wissensdurstigem Nachhaltigkeitsösterreich teilen muss, dem es manchmal nur daran fehlt das Richtige zu tun zur richtigen Zeit.

    Und nicht den Kleinburgensuppenkasper des Freunderlwirtsschaftbauerndomlandes wieder gewinnen zu lassen, nur weil er den Fördertropf kontrolliert. Wo das Opium des liberalen Grünen Künstlerherzen und Gutmenschlein(m)s schnell in den Moneykink der Fahrradbotendienstzufriedenheit robbt.

    Wo sind etwa hörbare Stimmen unserer jüngeren Literatengeneration, meines Alters, still bluten sie vor sich hin, oder sind alle Work Abroader wie es mir vorschwebt? Ein Kohlmeier muss mit dem Menasse zusammen die Situation retten, während die Moderne an Futtertrögen saufend vor die Hunde geht. Manchmal Zobelt und Mitterrerd es, aber alles in allem ist es das große Nichts was Österreichs Literatur be——schreibt.

    Im Alkohol ist kein Ende und kein Hund zu finden, da sind die Geister geschiedene Leut. Da ist der Oldschool ein leicht zu durchschauender Triefnasenträumer, und die Leber bevorzugt anderes, der Körper sagt einem wann man erwachsen werden muss was Drogen betrifft.

    MASSLOSIGKEIT WILL GELERNT SEIN, ICH BERICHTE DAVON IM PSYCHEDELISCHEN GARTEN ,IN DEN OBSESSIONS, WELCHE JA CONFESSIONS AUCH SIND UND ANDERSWO. UND DANN IST PLÖTZLICH KEINE EINE SOLCHE MEHR, UND DAS DOLCE WIRD ZUM VITA. NENNT SICH MATURE NATURE

    Auch das es die Sprache ist, welche uns erfasst, das wir immer auf sie angewiesen zurückfallen tun, in trauter Eintracht beherrschen Literaten die Welt, in Gebrauchsanweisungen, in Drehbüchern, in Interviews, in Public Speeches, in Reden, Werbeslogans, in FAQ, in der Wikipedia, in X Files und im Gesetzestext.

    Im Zwiegespräch, im Internen Dialog, ein bildender Künstler wird rebellieren, ein Filmemacher sich widersetzen und zu benützen versuchen auf dem er basiert. Stummfilme werden dennoch selten gedreht, und ich lasse mich auf einen Kompromiss ein, im selben Geiste, in einem Tanz aus Wort und Bild ist was wir erschaffen unsere Wahl.

    Ich denke nicht das die neue Maske des Literaten eine so dünne sein wird, zu leicht fällt es mir, seit der Damm gebrochen ist, gerade umher schicksalshaft leicht, aber ich benötige Präzision und Organisation, auch im Schreibakt an sich.

    WENN DER ROTE PLATZ DES ERFINDUNGSREICHTUMS DIR DEINEN KREML WIE EIN BARBIE PUPPENHAUS INS PERSÖNLICHE HARRODS STELLT, WENN DIE BENEIDBARKEIT NEUE HÖHENSCHWÜNGE UNTERSTÜTZT, WENN DAS BETRIEBSSYSTEM LUZIDITÄT ERLANGT, DANN IST RIMBAUD HEIMGEKEHRT AUS AFRIKA. UND MIR FEHLT KEIN BEIN.

    Wo sie sich verstecken mögen sie verrecken

    Aber derweil kann vielleicht ein Etwas entstehen, ein sprachgeiler Neuansatz, jenseits des jenseitigen Beschränkens auf Mindesconditions und wohlfeiler Standardisierung im faulen Bette nächster Messe Süß.

    Die Maske des missratenen Potentaten, das fühlende Feld der flammenden Fleischbeschau, es ist so viel mehr in diesen Quellwassern der Inzucht, hier im hohen Haus willst du baldern, willst du größengrantig pieseln. Das alte Heftchen in Barbaras Kellers, aufgetaut in einer Sorge um deine Liebste, da ist die Endform der Kriegserklräung.

    HIER SCHNEIEN WIR HO-FREI. HOFREI.

    Sprache flunkert fleißig, Wortmenagerie, ich kann dir versichern, werte Operette der Neuronen, in keinem Fall hat dieser hier günstig versagt. Ungezügelt dränge ich mich vor, aber so nett das keiner böse scheint.

    Der Gerichtsvollzieher ratschlägt mir zu zaubern. Die Tunte vor dem Fantsiecampingbus schnattert. Tausend Bücherwürmer später liege ich mit der lokalen Variante von Close Forever auf dem Teppich meiner Damenwahl.

    Ich bin willig, ich bin frei.

    Der Bloggende Deuter, der Ansatz der Gesundung. Herrisch, final. Nur den Dämomen veröffentlichtet, deren Geschenke dein Sein betören.

    Die Stegreiftreue des Followers von heute ist mir ein Scheiß Happen, fahr zur Hölle deiner Konsumsucht und die ganze nutzlose Society mit dir.

    ICH WERD DAS GENAU SO DURCHZIEHEN, DAS ICH MIR DEN SPIEGEL AUCH NOCH ALS WEISSHAAR GÖNNE, UND DIE SANDSCHLANGEN MIT RECHT AN MEINER SEITE KÄMPFEN WENN WIR DEN THRON DESSEN BESTEIGEN, WAS WIR UNS HERAUS NEHMEN AUS DEM KOLLEKTIVEN DEM WIR ALLE EINE DNA GEMEIN

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